Newsletter Mai 2016: “Essensrevolution?”

Erinnerung an etwas Wesentliches …
Erinnerung an die Achtsamkeit


hummeln“You are what you consume.”
(Thich Nhat Hanh)

Heute schon …
gut und ausgiebig gegessen?
Vermutlich doch an diesem geruhsamen 1.Mai -„Doppelfeiertag“…

Wie hat es geschmeckt? Welche Gedanken gab es dazu? War es genussvolles Essen, oder zog etwas Wichtigeres die Aufmerksamkeit ab? Wann war es genug? Gab es nach dem Essen ein wohliges Gefühl oder war damit irgendeine Mißstimmung verbunden? (Hätte ich doch auf das zweite Stück Malakofftorte verzichtet!) Waren wir satt und zufrieden, vielleicht sogar dankbar für eine wunderbare Mahlzeit?

Was wir täglich zu uns nehmen, lässt auf unseren Lebensstil schließen und ist mit einer Unmenge von existentiellen Fragen verknüpft. Essen wir daheim oder unterwegs? Kochen wir selbst oder lassen wir kochen? Essen wir regelmässig oder zwischendurch? Gemeinsam oder allein? Mögen wir Geschäftsessen und die Buffets nach den Veranstaltungen?

Interessieren wir uns im Detail dafür, was wir essen und wo unser tägliches „Lebensmittel“ herkommt? Machen wir uns Gedanken über „bewusst“ oder „gesund“, was die Folgen für uns selbst – oder andere Menschen und Lebewesen betrifft? Schenken wir der Kellnerin beim Servieren einen aufmerksamen Blick oder ist der schon am Teller bei den Speisen – oder gar noch auf unserem Handy Bildschirm?

Wieviel Geld ist uns das tägliche Essen und Trinken Wert, und wo kaufen wir es ein? Im Supermarkt, im Gasthaus, auf dem Wochenmarkt? Wieviel Zeit haben wir zur Verfügung, gönnen wir uns, nehmen wir uns… Muss es ganz schnell gehen oder sind wir sehr wählerisch? Muss das Schnitzel riesengroß sein oder essen wir vegetarisch, glutenfrei, vegan?

Fragen über Fragen. Unsere tägliche Ernährung ist tatsächlich ein Kulminationspunkt für unsere Konsum-, Wirtschafts- und Lebensweise und verdiente eine genauere Reflexion.
Sind wir damit zufrieden? Welche und wie viele Kompromisse gehen wir ein, und sollten wir etwas ändern an unseren Gewohnheiten? Vielleicht schon heute, vielleicht gleich JETZT?

Beste Maigrüsse
Ulrike Pastner

Das heutige Thema verdankt sich einem gestrigen Besuch…

Gemuesekiste-CSA-Kamptal-1024x768Und zwar bei der Biogemüse CSA Initiative Kamptal.
CSA steht für „Community Supported Agriculture“ und ist auch als „Solidarische Landwirtschaft“ bekannt. Als langjährige „Ernteteilerin“ weiss ich aus direkter Erfahrung, wie das Produkt dieser innovativen Produktions- und Konsumweise schmeckt – einfach köstlich!
Für das heurige Erntejahr werden noch AbnehmerInnen gesucht! Abzuholen ist das bunte Biogemüsekistl jeden Freitag in Wien Josefstadt, Krems oder Plank am Kamp. Also wie wärs mit einer spontanen Küchen- und Essensrevolution? http://biogemuese-csa-kamptal.at
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