Newsletter Juli 2016: “Mitfreude”

kirschenErinnerung an etwas Wesentliches …
Erinnerung an die Achtsamkeit

“Begeisterung ist Doping für Geist und Hirn” (Gerald Hüther)

Heute schon …
jemand eine Freude gemacht? Wie spürte sich das an? Zurückhaltend, euphorisch, ganz normal? Einfach Wunderbar? Was war das Motiv? Die eigene Fröhlichkeit, ein Anlass zum Schenken, eine geliebte Person – oder gar die Freude selbst?
Eigentlich wissen wir es schon immer. Anderen eine Freude zu machen, ist eine der erfüllendsten Handlungen, die wir setzen können. “Nehmen stärkt die Hand. Geben stärkt das Herz.” so ähnlich hab ich es kürzlich irgendwo gelesen.Im buddhistischen Kontext ist eine der Möglichkeiten “citta” (den “Herzgeist”) zu entwickeln, die “Übung der Mitfreude”. Wir freuen uns ganz bewusst mit dem Neffen, der die Matura geschafft hat, mit der Kollegin, die endlich in Auszeit gehen kann oder der Nachbarin, die grad im Lotto gewonnen hat. Fußballfreunde könnten sich – theoretisch – mit der jeweiligen Mannschaft freuen, die eben gewonnen hat.

Mitfreude ist ein gutes Mittel gegen Ärger, gegen schmerzhafte Vergleiche (“warum gewinnen immer die anderen im Lotto?!”) und gegen Neidgefühle (die wir selten laut zugeben, die aber weit verbreitet sind).

Ausserdem könnte es geschehen, dass sich das “Freude Machen” ausbreitet wie ein Virus. So wie es mir im letzten Monat ergangen ist, als Birgit mir die Holundermarmelade und Angelika mir das schöne Buch geschickt hat! Nach solchen Überraschungen laufe ich den ganzen Tag herum und verrteile die geschenkte Freude mit vollen Händen weiter! Da genügt es, einfach die Geschichte zu erzählen: Stell dir vor, was mir heute passiert ist! …

Sind Sie / bist Du nun auf den Geschmack gekommen, sich mitzufreuen?  Oder anderen eine Freude zu machen? Vielleicht JETZT?

Beste Juli Grüsse
Ulrike Pastner

PS: Wie schon im letzten Newsletter erwähnt, war der deutsche Gehirnforscher Gerald Hüther im Juni zu Gast in Österreich. Ich habe einen seiner Auftritte erlebt und war sehr beeindruckt von seinen Worten, aber auch von seiner lebendigen, freudvollen Ausstrahlung. Was für ein gelebtes Potential! Hier gibts zum Nachhören seinen in Linz gehaltenen Vortrag zum Thema “Begegnung”.


Dr. Ulrike Pastner
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