Newsletter Dezember 2016: “Der Stille eine Stimme geben”

ERINNERUNG an etwas Wesentliches
… ERINNERUNG an die Achtsamkeit

kaffeetasseDer Stille eine Stimme geben…
…Wie wäre das?

Heute schon …
einen stillen Moment erlebt? Wie fühlt sich das an? Welche Gedanken kommen hoch? Ist da Entspannung? Ein Seufzer von Wohlbefinden?
— Oder sind das nur noch leere Klischees?

Vom stillen Advent ist viel die Rede dieser Tage. Genauso oft  wird mittlerweile geklagt, die Vorweihnachtszeit sei zum schrill-kommerziellen Trubel verkommen.

Vor allem in der Stadt gibt es kaum noch Lokale oder Kaufhäuser ohne Beschallung. In Strassenbahn und UBahn wird unsere Aufmerksamkeit immer öfter durch bewegte Bilder abgelenkt. Wenn … wenn wir nicht ohnehin auf den Bildschirm unserer SmartPhones starren, uns also selbst aktiv ausklinken aus dem aktuellen Geschehen.

Darum meine (gar nicht vorweihnachtlich stimmungsvolle) sondern etwas provokante Frage: Können wir Stille und Ruhe überhaupt noch aushalten? Suchen wir sie überhaupt noch? Oder füllen wir  “ungenutzte”  Momente nicht sofort mit Funktion und Ziel? Stürzen wir uns nicht sofort in jeder kleinen Pause in banale Zerstreuung?

Es zählt mittlerweile schon in die Kategorie Abenteuerurlaub, ein Wochenende ohne Handy, Fernsehen oder PC zu verbringen. Nimmt gerade deshalb die Sehnsucht nach Achtsamkeit so zu, weil wir die vielen kleinen stillen Momente verloren haben und sie mit Achtsamkeit wieder zu finden trachten?

Vielleicht  sollten wir uns vermehrt auf die Suche nach diesen selten gewordenen Spiel- und Zwischenräumen machen, diesen kostbaren Momenten der Stille und Ruhe mitten im Alltagstrubel. Vielleicht JETZT?

Viel Freude beim Suchen und beste Dezember Grüsse
Ulrike Pastner


engel

PS:
Auf jeden Fall,
eine feine Adventzeit,

ein stimmiges Weihnachten
und einen guten Jahreswechsel!
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