Newsletter September 2019 – „Wie enden?“

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Erinnerung an etwas Wesentliches …
Erinnerung an die Achtsamkeit

 

Heute schon …
etwas zu Ende gebracht? Den Urlaub, die Ferien, den Sommer? Wie fühlt sich das an? Was denkt sich? Wie ist die Stimmung? Nachdenklich oder …

Nein, ich werde jetzt nicht vom fidelen Neubeginn, von „jedem Abschied folgt das fröhlich Neue“, von Zuversicht und Zukunftsfreude schreiben. Mir geht das selbst bei Begräbnisreden viel zu schnell, das rasche trösten wollen, das schnelle zurücklassen und den Blick nach vorwärts richten sollen.

Vielmehr möchte ich für das volle Durchleben, das Auskosten und das genaue Hinspüren plädieren. Was lassen wir zurück, wenn wir von einem Abschied sprechen? Wie schmeckt das Ende? Wehmütig oder erleichtert? Nehmen wir uns Zeit für wechselhafte Gefühle? Gönnen wir uns einen Rückblick, eine Nachfreude, eine Traurigkeit?

Angeblich neigen wir in der alltäglichen Wahrnehmung dazu, den Fokus auf die Anfänge zu legen und das Ende eher zu ignorieren. Nehmen wir den ersten Bissen noch bewusst und genüsslich ein, sind wir kurz danach wieder in anderen Eindrücken verloren und ist der Teller plötzlich leer. Kommt dir das bekannt vor?

Vielleicht magst du dir Zeit nehmen und die Behauptung über das unbewusste Beenden überprüfen oder deiner ganz persönlichen Art des Abschiednehmens nachspüren? Vielleicht JETZT?

Beste September Grüsse!
Ulli Pastner

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