Newsletter Oktober 2019 – „Aktuelles“

Erinnwieweitererung an etwas Wesentliches ….
… Erinnerung an die Achtsamkeit

„Die den Frühlingswind verpassen, kann ein Herbstwind segeln lassen“
Tang Hsiän-Dsu

Heute schon ..
Nachrichten gehört – gelesen, geschaut, gegoogelt? Welche Gedanken lösen sie aus, welche Gefühle? Wie verändert sich die Stimmung? Entsteht tendenziell eher Stress oder Frieden? Bringt es die Genugtuung, auf dem Laufenden zu sein? Zu wissen, was wichtig ist und alle wissen?

„Ich kann es schon nicht mehr hören.“ denken vermutlich viele beim Mittagsjournal, wenn zum hundertsten Mal die Koalitionsmöglichkeiten durchbesprochen werden. Wer wird wohl mit wem warum die nächste Regierung bilden? – Warum eigentlich hören wir uns das zum hundertsten Mal an? Schliesslich wird uns keine Pistole vorgehalten…

Früher gab es die Zeitung zum Frühstück, die stündlichen Nachrichten im Radio und Zeit im Bild im Abendfernsehen. Heute werden „News“ zusätzlich über Gratiszeitungen, ungefragte Beschallungen im Kaffee- oder Kaufhaus und Bildschirme in Ubahn und Bus verbreitet. Mehr noch aber locken die ständig verfügbaren digitalen Medien mit Live-Ticker, Online News und zeitnahen Analysen des aktuellsten Geschehens.

Duden erklärt das Wort „aktuell“ mit: „bedeutsam für die unmittelbare Gegenwart“.  Das ist doch ein schöner Impuls. Wie bedeutsam ist es für meine unmittelbare Gegenwart, alle paar Stunden auf news.ORF.at die jüngsten Wahlanalysen zu lesen? Was verspreche ich mir davon? Ich glaube, ich muss meinen Medienkonsum wieder mal gründlich überdenken.

Wie ist das bei dir? Bist du mit deinem Nachrichtenkonsum zufrieden? Hast du den optimalen Umgang mit News und Medien schon gefunden? Vielleicht magst du deine Gewohnheiten reflektieren? Vielleicht JETZT?

Beste Oktober Grüsse
Ulli Pastner
die jetzt gleich schauen muss, ob die letzten Wahlkarten schon ausgezählt sind 😉

PS:. Noch bis zum Freitag kannst du in der TVThek des ORF André Hellers-Menschenkinder nachsehen. Zu Gast ist Armin Wolf, der nicht nur berührend offen über seine Kindheit spricht, sondern selbst auch ein Stück Mediengeschichte „verkörpert“.  Findest du nicht auch?

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