Newsletter Jänner 2016

Gelegte EierERINNERUNG an etwas Wesentliches …
… ERINNERUNG an die Achtsamkeit

„Wenn nicht jetzt, wann dann?
(gute Frage)

Heute schon …
etwas Neues probiert? Welche Gefühle tauchen dabei auf, welche Gedanken? Wie spürt sich das an? Welche Stimmung braucht es, etwas Neues in den Alltag einzuladen? Neugier? Abenteuerlust? Forschungsgeist? :-) – oder Müdigkeit, Verzweiflung und Leidensdruck? ;-)

Gibt es zum neuen Jahr einen Vorsatz, etwas Frisches in Dein Leben zu bringen? Weniger Schokolade, eine verbesserte Beziehung, eine hilfreichere Perspektive?

Was braucht es eigentlich, um alte Gewohnheiten durch neue zu ersetzen? Ayya Khema hat einfache, leicht zu merkende Worte für dieses grosse Vorhaben – genannt die „Vier Großen Anstrengungen“ – gefunden:

Vermeiden – Überwinden – Entfalten – Erhalten.

VERMEIDEN: Das Unerwünschte meiden, es gar nicht erst aufkommen lassen. Die süsse Lade daheim nicht mehr füllen. Die Person, mit der wir eben grossen Streit hatten, eine Weile lang nicht anrufen.

ÜBERWINDEN: Dem Unerwünschten nicht nachgeben, falls es schon da ist. Der Versuchung bewusst standhalten und das Schokoregal im Supermarkt links liegen lassen. Das Gespräch mit dem „schwierigen Menschen“ kurz halten und die „roten Punkte“ bewusst nicht drücken oder nicht darauf eingehen.

ENTFALTEN: Das Erwünschte aktiv einladen. Sich überlegen, was man als Alternative zum Süssen gerne essen würde, was schmeckt und Freude macht. Daran denken, welche gute Seiten die Person neben dem Schwierigen auch noch hat, sich an angenehme Zeiten mit ihr erinnern.

ERHALTEN: Das bereits vorhandene Erwünschte hegen und pflegen. Jeden Tag mit Genuss das alternative Lieblingsessen zelebrieren. Wie süss eine Birne doch schmecken kann! Der „schwierigen Person“ einen guten Wunsch schicken, oder ihr sonst etwas Gutes tun, ohne sich eine Gegenleistung zu erwarten. Die Beziehung aktiv und geschickt pflegen, im Wissen, dass es für sie und für Dich das Leben erleichtert.

Vermeiden – Überwinden – Entfalten – Erhalten. Vielleicht möchtest Du Dir diese vier Worte einprägen und damit eine hilfreichere Perspektive zur Veränderung entwickeln? Vielleicht JETZT?

Was auch ansteht – Möge die Übung im neuen Jahr gelingen!

Beste Jännergrüsse
Ulrike Pastner

PS.: Ayya Khema war eine der einflussreichsten MeditationslehrerInnen in Deutschland, die den Buddhismus – über ihren Tod hinaus – lebensnah und direkt vermittelt. Ihre Lebensgeschichte liest sich wie ein spannender Roman. Ihre Vorträge und Bücher kann ich Dir aufs Wärmste empfehlen. Hier  einige ihrer Vorträge kostenlos zum Download.
Eines ihrer Bücher heisst: „Wenn nicht ich, wer denn? Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Dr. Ulrike Pastner
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