Newsletter Oktober 2018 – “Konstruktiver Umgang”

herbstErinnerung an etwas Wesentliches …
… Erinnerung an die Achtsamkeit

“Der äußere Frieden folgt dem Inneren.”
Michael Gleich

Heute schon …
Zeitung gelesen, Radio gehört, Nachrichten geschaut? Wie spürt sich das an? Welche Gedanken entwickeln sich? Welche Emotionen kommen hoch? Welche Stimmung bleibt zurück?

Inspiriert über Medien nachzudenken, hat mich die Ö1-Sendung “Im Gespräch”  von Renata Schmidtkunz und Michael Gleich. Gesprochen haben die beiden darüber, wie  Medien zunehmend Angst fördern und kaum Interesse an Problemlösungen zeigen. Dass dadurch der Eindruck einer immer schlechter werdenden Welt entsteht, obgleich empirische Daten einen globalen Rückgang von Gewalt und Armut belegen.* Und wie dieser pessimistische Blick auf die Welt die aktuelle politische Lage verändert. (…was wiederum die Qualität der Medien beeinflusst…)

Soweit so bedenklich. Aus diesem Grund gefällt mir der von Michael Gleich vertretene Ansatz des konstruktiven Journalismus, der differenzierte Darstellung und lösungsorientiertes Nachdenken fördert. Was mir besonders gefallen hat: Im Interview erklärt Gleich, warum der äußere Frieden stets vom inneren Frieden abhängt, und, dass er sich regelmässig in die Stille zurückzieht, um sich mit dem eigenen Blick auf sich und die Welt auseinanderzusetzen.

Wie sorgsam gehst du mit Medien um? Mit dem Zusammenhang von inneren und äusseren Frieden?  Mit Selbstreflexion und dem Wunsch nach Veränderung der Welt? Findest du es wichtig darüber nachzudenken? Vielleicht jetzt?

Schöne Oktober Grüsse!
Ulli Pastner

PS: Die Ö1 Sendung ist leider nicht mehr nachzuhören, aber im Netz gibt es einen interessante Rede, in dem Michael Gleich die beiden Welten “innen” und “aussen” vortrefflich verbindet: “Der äussere Frieden folgt dem inneren.”
Hier noch weitere Links zu diesem erstaunlichen Story Teller – Michael Gleich und seinen Initiativen: Peace CountsCulture Counts FoundationGlobal Peacebuilders Summit  - Der Kongress tanzt
* Zum Rückgang der globalen Gewalt  ein Interview mit Harvard-Forscher Steven Pinker, das mich schon vor Jahren beeindruckt hat.

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